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40 Fuß Seecontainer kaufen

40 Fuß Seecontainer für große Lager- und Transportaufgaben kaufen

4 Container gefunden

40 Fuß Seecontainer kaufen Sie als robuste Lösung für umfangreiche Lagerung, Transport oder temporäre Einsätze. Die große Ausführung bietet viel Stauraum für Waren, Material und Ausrüstung mit hohem Platzbedarf. Mehr erfahren

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40 Fuß Seecontainer kaufen: Maße, Preise und Kaufberatung

Wer 65 Kubikmeter Stauraum am Stück braucht, landet zwangsläufig beim 40-Fuß-Seecontainer. Der Zwölf-Meter-Kasten aus Cortenstahl ist das Arbeitspferd der globalen Logistik und gleichzeitig eine der günstigsten Möglichkeiten, große Mengen Material wind- und wasserdicht unterzubringen. Zwei Fallen lauern beim Kauf: unklare Preise, die nur „ab Depot“ gelten und die Lieferung verschweigen, sowie Fakeshops, die mit Dumpingangeboten locken. Wir liefern die technischen Fakten, die realistische Preislogik und die Kriterien, an denen Sie einen seriösen Anbieter erkennen.

Bei DB Container aus Burghaun kaufen und mieten Sie See-, Lager-, Büro-, Sanitär-, Kühl- und Spezialcontainer, ausgeliefert wird bundesweit. Auf dieser Seite finden Sie die aktuell verfügbaren 40-Fuß-Seecontainer als konkrete Angebote und darunter die vollständige Kaufberatung.

Was sind die wichtigsten Fakten zum 40 Fuß Seecontainer?

  • Außenmaße Standard: 12,192 m Länge, 2,438 m Breite, 2,591 m Höhe (ISO 668, 40' Dry).
  • Nutzvolumen: rund 67 m³ beim Standard, etwa 76 m³ beim High Cube (30 cm mehr Innenhöhe).
  • Gewicht: Leergewicht etwa 3.700 bis 3.900 kg, maximale Zuladung je nach Bauart rund 26.000 bis 28.500 kg.
  • Material: wetterfester Cortenstahl (COR-TEN), verzinkte Bodenrahmen, Siebdruck-Sperrholzboden, wind- und wasserdicht nach CSC.
  • Preis: gebraucht meist zwischen 1.400 und 2.500 €, neuwertige One-Way- und Neuware darüber, jeweils zzgl. Lieferung und MwSt.

Welche Varianten gibt es: Standard oder High Cube?

Beim 40-Fuß-Container entscheiden Sie sich zwischen zwei Bauhöhen. Der Standard (40' Dry) misst außen 2,591 m in der Höhe, der High Cube (40' HC) legt exakt einen Fuß, also 30,5 cm, drauf und kommt auf 2,896 m. Innen bedeutet das rund 2,39 m gegenüber 2,69 m lichter Höhe. Klingt nach wenig, macht in der Praxis aber den Unterschied, ob eine Europalette mit hoher Stapelung noch aufrecht durchpasst oder ob Sie im Innenausbau eine abgehängte Decke unterbringen.

Interessant ist die Marktlage: Der High Cube hat den Standard bei 40 Fuß fast verdrängt. Wer heute neu oder als One-Way kauft, bekommt in dieser Länge meist ohnehin den HC, weil die Reedereien überwiegend High Cubes ordern. Reine 40-Fuß-Standardcontainer laufen dadurch fast nur noch gebraucht über den Tisch. Für die Nutzung heißt das: Prüfen Sie vor dem Kauf die Durchfahrtshöhe am Aufstellort, denn ein HC braucht beim Transport und unter Toren spürbar mehr Luft.

Brauchen Sie die höhere Variante gezielt, führt der Weg direkt zu den 40 Fuß HC Containern. Wer mit weniger Länge auskommt, findet unter den 20 Fuß Containern das kompaktere Pendant.

Merkmal40 Fuß Standard (Dry)40 Fuß High Cube (HC)
Außenhöhe2,591 m2,896 m
Innenhöhe (ca.)2,39 m2,69 m
Innenlänge (ca.)12,03 m12,03 m
Innenbreite (ca.)2,35 m2,35 m
Nutzvolumen (ca.)67 m³76 m³
Leergewicht (ca.)3.700 kg3.900 kg
Verfügbarkeitüberwiegend gebrauchtneu und gebraucht

Wie viel Maße, Gewicht und Volumen hat ein 40-Fuß-Container?

Die Außenmaße sind durch die ISO-Norm 668 weltweit festgelegt, damit jeder Container auf jedes Schiff, jeden Waggon und jeden Sattelauflieger passt. Genau diese Standardisierung ist der Grund, warum ein 40-Füßer überall bewegt werden kann, ohne dass Spezialtechnik nötig wird.

Innen bleibt vom Zwölf-Meter-Außenmaß gut 12,03 m nutzbare Länge, weil die Stirnwände und der Türrahmen Platz kosten. Die nutzbare Breite von etwa 2,35 m reicht knapp nicht für zwei nebeneinanderliegende Europaletten quer, weshalb Sie mit Längslagerung planen sollten: rund 25 Europaletten passen bodenseitig hinein, bei doppelter Stapelung entsprechend mehr.

Beim Gewicht trennen sich die Bezeichnungen: Das Tara (Leergewicht) liegt bei etwa 3.700 bis 3.900 kg. Das maximale Bruttogewicht (Max Gross) beträgt bei den meisten Baureihen 30.480 kg. Zieht man das Tara ab, ergibt sich die Nutzlast von rund 26.500 bis 28.000 kg. Wichtig für Statik und Transport: Diese Zahlen gelten für den Seeverkehr. An Land begrenzt oft die Achslast des Lieferfahrzeugs, was tatsächlich zugeladen werden darf.

Neu, neuwertig oder gebraucht: Welcher Zustand passt?

Container werden nach Zustandsklassen gehandelt, und die Begriffe sind nicht immer trennscharf. Drei Kategorien sollten Sie auseinanderhalten.

Neu heißt fabrikneu, meist ohne jede Seefahrt, direkt aus dem Werk. Diese Container haben makellosen Lack, keine Dellen und die volle Lebenserwartung von mehreren Jahrzehnten. Der Preis ist entsprechend am höchsten.

Neuwertig oder One-Way bezeichnet Container, die genau eine Fracht von Asien nach Europa transportiert haben und danach verkauft werden. Optisch nahezu neu, technisch top, preislich unter Neuware. Für die meisten stationären Einsätze ist das die wirtschaftlichste Wahl mit dem besten Verhältnis von Zustand zu Kosten.

Gebraucht (oft als „cargo worthy“ oder „wind- und wasserdicht“ klassifiziert) meint ausgemusterte Linien-Container mit Gebrauchsspuren: Kratzer, Roststellen, Dellen, verblasste Beschriftung. Solange die Zertifizierung wind- und wasserdicht bestätigt, sind sie als Lager voll brauchbar und deutlich günstiger. Prüfen Sie hier immer, ob wirklich der dichte Zustand garantiert wird und nicht nur „handelsüblicher Gebrauchtzustand“.

Insider-Tipp aus dem Depot: Achten Sie beim Gebrauchtkauf weniger auf die Optik der Außenwände als auf den Boden und die untere Rahmenkante. Rost am Bodenrahmen und morsche Stellen im Siebdruckboden sind die teuren Mängel, weil sie die Statik und die Dichtheit betreffen. Oberflächlicher Flugrost auf den Seitenwänden dagegen ist rein kosmetisch und lässt sich mit einer Lackschicht stoppen. Wer die Tür-Dichtungsgummis und die vier Eckbeschläge (Corner Castings) checkt, erkennt schneller einen ehrlich klassifizierten Container als jeder Blick auf die verblasste Reederei-Schrift.

Was kostet ein 40 Fuß Seecontainer wirklich?

Ehrliche Antwort: Der reine Containerpreis ist nur die halbe Rechnung. Gebrauchte 40-Füßer bewegen sich meist zwischen 1.400 und 2.500 €, neuwertige One-Way-Ware und Neuware liegen darüber. Alle Preise verstehen sich netto, zzgl. Mehrwertsteuer. Der Markt schwankt außerdem mit den Frachtraten: Sind viele Leercontainer in Europa, fallen die Preise, bei Knappheit ziehen sie an.

Den Gesamtpreis bestimmen mehrere Faktoren:

  1. Zustand und Baujahr: der größte Hebel, gebraucht gegen neu macht schnell 1.000 € und mehr aus.
  2. Bauart: High Cube kostet gegenüber Standard einen moderaten Aufschlag, Sondertypen wie Double Door oder Open Side deutlich mehr.
  3. Lieferung: der oft unterschätzte Posten. Die Anfahrt mit Kran-LKW wird nach Entfernung zum nächsten Depot berechnet und kann je nach Region mehrere Hundert Euro betragen.
  4. Farbe und Sonderlackierung: RAL-Wunschfarbe schlägt zusätzlich zu Buche.

Seriöse Anbieter nennen Ihnen den Container- und den Lieferpreis getrennt und nachvollziehbar. Wer nur einen auffällig niedrigen Komplettpreis ohne Firmensitz, ohne Impressum und mit Vorkasse per Auslandsüberweisung anbietet, ist ein klassischer Fakeshop. Ein realistischer 40-Fuß-Container kostet Geld, und ein Angebot weit unter Marktniveau ist kein Schnäppchen, sondern eine Warnung.

Wofür setzt man einen 40-Fuß-Seecontainer ein?

Der klassische Zweck bleibt der Überseetransport, aber stationär entfaltet der 40-Füßer seine Stärke als günstiger Großraum. Auf Baustellen dient er als abschließbares Materiallager für Maschinen, Werkzeug und Baustoffe, robust genug, um Einbruchsversuchen zu widerstehen. Betriebe nutzen ihn als Außenlager, wenn die Halle aus allen Nähten platzt, ohne dass gleich neu gebaut werden muss.

Landwirtschaft, Handel und Handwerk schätzen den trockenen, belüftbaren Innenraum für Saisonware, Reifen, Archive oder Ersatzteile. Mit Umbauten wird aus dem Rohbau ein Werkstatt-, Büro- oder Technikraum. Wer statt Lager ein beheizbares oder gedämmtes Modul braucht, schaut sich besser die passenden Fachkategorien an, etwa den 40 Fuß Lagercontainer für den reinen Stauzweck.

Wie läuft Lieferung, Transport und Aufstellung ab?

Ein 40-Fuß-Container wird in der Regel mit einem Kran-LKW (Absetzkipper oder LKW mit Ladekran) geliefert und direkt an der gewünschten Stelle abgesetzt. Für diesen Ablauf brauchen Sie zwei Dinge: eine befahrbare Zufahrt für einen schweren LKW und eine ausreichend große, freie Fläche, an die der Kranarm reicht.

Der Untergrund sollte tragfähig und möglichst eben sein. Der Container lastet punktuell nur auf seinen vier Eckbeschlägen, weshalb feste Punktfundamente, Betonplatten oder verdichtete Schotterlager unter den Ecken sinnvoll sind. Steht der Container leicht schräg, klemmen im schlimmsten Fall die Türen. Planen Sie beim High Cube die Zusatzhöhe für Durchfahrten und tiefhängende Leitungen ein.

DB Container liefert bundesweit ab dem Standort in der Mitte Deutschlands. Ist Ihr Wunschcontainer hier nicht gelistet, lohnt eine unverbindliche Anfrage, weil das Lager größer ist als der jeweils online sichtbare Ausschnitt.

Worauf sollten Sie beim Kauf achten?

Über die reine Zustandsklasse hinaus lohnt ein Blick auf einige Punkte, die im Alltag über Ärger oder Zufriedenheit entscheiden.

  • Dichtheit prüfen: Verlangen Sie eine klare Zusage „wind- und wasserdicht“. Ein Blick von innen bei geschlossener Tür zeigt Lichtdurchlass an undichten Stellen.
  • Türen und Dichtungen: Alle vier Verriegelungsstangen müssen leichtgängig schließen, die Gummidichtungen dürfen nicht spröde sein.
  • Boden: Siebdruckplattenboden ohne Durchbrüche, der Rahmen darunter ohne durchgerosteten Stellen.
  • Anbieter-Seriosität: Firmensitz, Impressum, Umsatzsteuer-ID und getrennt ausgewiesene Lieferkosten sind Pflicht. Ausschließlich Vorkasse ins Ausland ist das deutlichste Warnsignal für einen Fakeshop.
  • Genehmigung klären: Für eine reine, temporäre Lagernutzung ist ein Container oft genehmigungsfrei, dauerhaft aufgestellt gilt er baurechtlich jedoch schnell als bauliche Anlage.

Zum letzten Punkt lohnt der Griff zum Telefon beim örtlichen Bauamt: Je nach Bundesland, Standzeit und Nutzung kann für einen dauerhaft platzierten 40-Fuß-Container eine Baugenehmigung nötig werden. Grundstücksgröße, Abstandsflächen und Bebauungsplan spielen mit hinein. Wer vorab fragt, spart sich im Zweifel eine Rückbauanordnung.

Kaufen oder mieten: Wann rechnet sich was?

Die Faustregel folgt der Einsatzdauer. Miete lohnt für begrenzte Zeiträume, etwa die Laufzeit einer Baustelle oder eine Saisonspitze. Kauf lohnt, sobald der Container dauerhaft im Einsatz bleibt, weil sich die Mietkosten sonst über die Monate summieren, bis sie den Kaufpreis erreicht und überschreiten.

Grob gilt: Ab einer geplanten Nutzung von etwa einem bis anderthalb Jahren wird der Kauf gegenüber der Miete günstiger, häufig sogar früher. Dazu kommt der Restwert. Ein gekaufter Container lässt sich später wieder verkaufen, was die tatsächlichen Kosten weiter drückt. Die Miete punktet dafür mit Flexibilität, ohne Kapitalbindung und ohne Verantwortung für Wartung oder späteren Weiterverkauf.

Wollen Sie sich zunächst nicht festlegen, ist die Container-Miete der flexible Einstieg, den Sie später bei Bedarf durch einen Kauf ablösen.

KriteriumKaufMiete
Sinnvoll beidauerhaftem Bedarf ab ca. 12–18 Monatenbefristetem Bedarf, Projektlaufzeit
Kapitalbindungeinmalig hochlaufend, planbar
RestwertWiederverkauf möglichkein Restwert
Flexibilitätgering, gebundenhoch, kurzfristig rückgabefähig
Wartungeigene Verantwortungmeist beim Vermieter

FAQ

Was kostet ein 40 Fuß Seecontainer?
Gebrauchte, wind- und wasserdichte 40-Füßer liegen meist zwischen 1.400 und 2.500 € netto. Neuwertige One-Way-Container und Neuware kosten mehr. Zum Containerpreis kommt immer die Lieferung per Kran-LKW, die nach Entfernung zum Depot berechnet wird. Auffällig günstige Komplettpreise ohne seriösen Firmensitz deuten auf Fakeshops hin.
Welche Maße hat ein 40-Fuß-Container?
Die Außenmaße betragen genormt 12,192 m Länge und 2,438 m Breite. Der Standard ist 2,591 m hoch, der High Cube 2,896 m. Innen bleiben rund 12,03 m Länge und 2,35 m Breite nutzbar, bei einer lichten Höhe von etwa 2,39 m (Standard) beziehungsweise 2,69 m (High Cube).
Was ist der Unterschied zwischen Standard und High Cube?
Der einzige Unterschied ist die Höhe. Der High Cube ist genau einen Fuß (30,5 cm) höher als der Standard und bietet dadurch rund 9 m³ mehr Volumen. Länge und Breite sind identisch. Bei 40 Fuß ist der High Cube am Markt inzwischen die verbreitetere Bauform.
Brauche ich für einen 40 Fuß Container eine Baugenehmigung?
Das hängt von Bundesland, Standzeit und Nutzung ab. Kurzzeitig als reines Lager aufgestellt, ist ein Container oft genehmigungsfrei. Dauerhaft platziert gilt er baurechtlich in vielen Fällen als bauliche Anlage und wird genehmigungspflichtig. Klären Sie das vorab mit dem örtlichen Bauamt.
Lohnt sich Kaufen oder Mieten mehr?
Für kurze Projekte ist die Miete günstiger und flexibler. Ab einer dauerhaften Nutzung von etwa 12 bis 18 Monaten wird der Kauf wirtschaftlicher, weil sich Mietraten sonst summieren und der gekaufte Container einen Restwert behält.

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