Neuer 15 Fuß Bürocontainer Grau DBVU-000008-0
- Größe
- 15 Fuß
- Zustand
- Neu
- Farbe
- Grau
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Open-Top-Container kaufen Sie für Lagerung und Transport, wenn Güter von oben verladen werden sollen. Die offene Bauweise eignet sich besonders für sperrige, hohe oder schwer zugängliche Waren und projektbezogene Einsätze. Mehr erfahren
Nicht der passende Open-Top-Container dabei?
Unser Lager ist groß – auch wenn Sie hier nicht direkt fündig geworden sind, finden wir die passende Lösung. Fragen Sie Ihren Wunschcontainer unverbindlich an.
Wer eine Maschine transportieren will, die nicht durch die Stirntür passt, steht vor einem Problem: Standard-Seecontainer sind für die seitliche Beladung durch die Türen ausgelegt. Sobald ein Ladegut höher, sperriger oder schlicht zu unförmig ist, funktioniert dieser Weg nicht mehr. Genau hier setzt der Open-Top-Container an. Statt eines festen Stahldachs trägt er eine abnehmbare Plane über einem herausnehmbaren Spriegelrahmen. Das Ladegut wird per Kran von oben eingehoben, nicht durch die Tür geschoben.
Diese Bauweise klingt simpel, hat aber technische Konsequenzen bei Statik, Dichtigkeit und Handling, die man vor dem Kauf kennen sollte. Wir liefern bundesweit ab Lager in der Mitte Deutschlands und beraten Sie zur passenden Größe, zum Zustand und zur Frage, ob sich für Ihren Einsatz eher Kauf oder Miete rechnet.
Ein Open-Top-Container entspricht in Bodenrahmen, Seitenwänden und Türen einem normalen ISO-Seecontainer. Der Unterschied sitzt oben: Anstelle eines fest verschweißten Wellblechdachs sitzt dort ein offener Rahmen, über den eine Plane gespannt wird. Diese Plane ruht auf abnehmbaren Querstreben, den sogenannten Spriegeln oder Dachbögen. Nimmt man sie heraus und schlägt die Plane zurück, ist die gesamte Deckenfläche frei.
Zusätzlich lässt sich bei den meisten Modellen der obere Türquerträger (der Header über der Stirntür) ausschwenken oder demontieren. Das ist wichtig für Ladegut, das länger ist als der Innenraum und schräg eingefädelt werden muss. Die Plane wird über eine umlaufende Seilverbindung, das sogenannte Planenseil, mit den Ösen am Dachrahmen verzurrt und plombiert. Für den Zoll bleibt der Container so verschließbar und kontrollierbar.
Der Bodenrahmen und die Eckpfosten übernehmen beim Open-Top-Container die tragende Funktion, die beim geschlossenen Container teilweise das Dach mitträgt. Deshalb sind die Ecksäulen und der Bodenquerträger robuster ausgeführt. Beim Stapeln gilt: Ein Open-Top-Container lässt sich zwar wie ein Standardcontainer übereinanderstellen, die Belastungsgrenzen für die Ecken bleiben identisch zum ISO-Standard, solange die Plane korrekt sitzt. Die Plane selbst ist aus reißfestem, UV-beständigem PVC-Gewebe gefertigt und über Ösen fixiert.
Die Außenmaße folgen der ISO-668-Norm und sind mit denen eines normalen Seecontainers identisch. Interessanter sind die Innen- und vor allem die Dachöffnungsmaße, denn sie entscheiden, was von oben hineinpasst. Die folgenden Werte sind branchenübliche Richtwerte und können je nach Hersteller um wenige Zentimeter abweichen.
Ein Punkt, der bei der Planung oft untergeht: Die nutzbare Dachöffnung ist schmaler als die Innenbreite, weil der Dachrahmen umläuft. Wer ein Ladegut mit exakt 2,30 Meter Breite einheben will, kommt an der Öffnung von rund 2,23 Meter nicht vorbei. Rechnen Sie also nicht mit der Innenbreite, sondern mit der lichten Dachöffnung. Für längere Güter zählt zusätzlich, ob der Türheader demontierbar ist.
| Maß / Wert | 20 Fuß Open Top | 40 Fuß Open Top | 40 Fuß HC Open Top |
|---|---|---|---|
| Außenlänge | 6.058 mm | 12.192 mm | 12.192 mm |
| Außenbreite | 2.438 mm | 2.438 mm | 2.438 mm |
| Außenhöhe | 2.591 mm | 2.591 mm | 2.896 mm |
| Innenlänge | ca. 5.900 mm | ca. 12.030 mm | ca. 12.030 mm |
| Innenbreite | ca. 2.350 mm | ca. 2.350 mm | ca. 2.350 mm |
| Innenhöhe | ca. 2.330 mm | ca. 2.330 mm | ca. 2.630 mm |
| Dachöffnung (L × B) | ca. 5.500 × 2.230 mm | ca. 11.600 × 2.230 mm | ca. 11.600 × 2.230 mm |
| Türöffnung (B × H) | ca. 2.340 × 2.280 mm | ca. 2.340 × 2.280 mm | ca. 2.340 × 2.585 mm |
| Leergewicht (Tara) | ca. 2.350 kg | ca. 3.900 kg | ca. 4.150 kg |
| Max. Nutzlast | ca. 28.130 kg | ca. 26.580 kg | ca. 26.330 kg |
Der offensichtliche Vorteil ist die vertikale Beladung. Sobald Ihr Ladegut per Kran oder Portalkran gehandhabt wird, sparen Sie sich das mühsame Einschieben durch die Tür samt Gabelstapler-Manövern im engen Innenraum. Schwere Maschinen, Granitblöcke, lange Rohre, Baumaschinenteile oder Anlagenkomponenten lassen sich in einem Zug absetzen.
Der zweite Vorteil betrifft die Höhe. Ist der Header entfernt, kann ein Ladegut in der Höhe sogar leicht über den Rahmen hinausragen, sofern die Plane danach nicht mehr geschlossen werden muss (Stichwort Überhöhe im Straßentransport, hier braucht es entsprechende Genehmigungen). Für den reinen stationären Lagereinsatz ist die Beladung von oben oft die einzige praktikable Lösung, wenn kein Rangierweg für Stapler vorhanden ist.
Nüchtern betrachtet bleibt der Container bei geschlossener, korrekt verzurrter Plane witterungsgeschützt und für den Seetransport tauglich. Sie erkaufen sich die Flexibilität also nicht mit dem Verlust des Wetterschutzes, sondern mit etwas mehr Handling-Aufwand beim Auf- und Abplanen.
Klassisch kommt der Open-Top-Container überall dort zum Einsatz, wo Höhe oder Kranbeladung den Ausschlag geben. In der Logistik transportiert er Maschinen, Anlagenteile, Fahrzeuge, Holz, Marmor- und Natursteinplatten sowie überhohe Kisten. Auf Baustellen dient er als Umschlagpunkt für Schüttgut oder Bauteile, die vom Kran direkt abgesetzt werden.
Jenseits der Logistik nutzen Betriebe und Privatkunden die offene Bauweise gern als robustes Lager mit Kranzugang, etwa für Ersatzteillager im Anlagenbau. Kreativer wird es beim Umbau zum eingelassenen Schwimmbecken: Die Stahlwanne eines Seecontainers eignet sich mit entsprechender Innenbeschichtung als Pool-Korpus, und die offene Oberseite vereinfacht den Ausbau erheblich. Auch als Basis für Aussichtsplattformen oder überdachte Arbeitsbereiche taucht der Open-Top gelegentlich auf.
Praxis-Tipp aus dem Lager: Prüfen Sie vor dem Kauf immer den Zustand der Plane und der Spriegel gesondert vom Container selbst. Bei gebrauchten Open-Top-Containern ist die Plane das Verschleißteil Nummer eins. Sie verspröden durch UV-Strahlung, Ösen reißen aus, das Planenseil korrodiert. Ein ansonsten guter Container-Korpus mit maroder Plane ist trotzdem kaufbar, denn eine Ersatzplane ist im Verhältnis zum Container günstig zu beschaffen. Rechnen Sie diese Position bei einem Gebrauchtkauf einfach mit ein, statt sie zu übersehen.
Diese drei Bauformen werden häufig verwechselt, lösen aber unterschiedliche Probleme. Der Open-Top-Container hat ein weiches, planenbespanntes Dach und geschlossene Seitenwände. Der Hard-Top-Container unterscheidet sich in einem Detail: Statt einer Plane sitzt oben ein abnehmbares, verschraubtes Stahldach. Das macht ihn stabiler, diebstahlsicherer und vollständig wetterdicht, aber schwerer und teurer. Man braucht zum Öffnen zwingend einen Kran, weil das Stahldach nicht von Hand zurückgeschlagen werden kann.
Der Flat Rack geht einen Schritt weiter: Er hat weder Dach noch Seitenwände, nur den Bodenrahmen und je nach Ausführung zwei klappbare Stirnwände. Damit lässt sich Ladegut von oben und von der Seite verzurren, das breiter ist als der Container selbst. Wetterschutz gibt es beim Flat Rack praktisch keinen.
Kurz gesagt: Open Top für hohe Güter mit Kranbeladung und Wetterschutzbedarf, Hard Top wenn es zusätzlich diebstahl- und regensicher sein muss, Flat Rack für alles, was zu breit oder zu sperrig für einen geschlossenen Korpus ist. Wer statt Beladung von oben eher seitlichen Zugang über die volle Länge braucht, findet die passende Alternative unter unseren Open-Side-Containern.
| Kriterium | Open Top | Hard Top | Flat Rack |
|---|---|---|---|
| Dach | Plane, abnehmbar | Stahl, abnehmbar | keins |
| Seitenwände | geschlossen | geschlossen | keine |
| Wetterschutz | gut | sehr gut | gering |
| Überbreite möglich | nein | nein | ja |
| Diebstahlschutz | mittel | hoch | gering |
Die Antwort hängt an der Einsatzdauer und daran, ob Sie den Container immer wieder brauchen. Für einen einmaligen Transport oder ein befristetes Bauprojekt ist die Miete meist die klügere Wahl, weil kein Kapital gebunden wird und Rückgabe, Reparatur und Lagerung nicht Ihr Problem sind. Sobald der Container dauerhaft im Einsatz bleibt oder Sie ihn stationär als Lager nutzen, kippt die Rechnung zugunsten des Kaufs.
Als grobe Faustregel: Ab einer geplanten Nutzung von mehr als etwa neun bis zwölf Monaten am Stück nähert sich die Summe der Mietraten dem Kaufpreis an. Wer regelmäßig Open-Top-Kapazität braucht, fährt mit dem Kauf fast immer günstiger. Einen Überblick über die aktuelle Flotte finden Sie in unserer Übersicht der Mietcontainer.
| Kriterium | Kauf | Miete |
|---|---|---|
| Sinnvoll bei | Dauerhafter Nutzung, stationärem Lager, Wiederverwendung | Einmaligen Projekten, kurzer Einsatzdauer, Transporten |
| Kapitalbindung | einmalige Investition | laufende Rate, kein Kapital gebunden |
| Instandhaltung | selbst zu tragen | über den Vermieter geregelt |
| Restwert | Wiederverkauf möglich | entfällt |
Ein pauschaler Preis führt in die Irre, weil zu viele Faktoren mitspielen. Als Orientierung: Gebrauchte Open-Top-Container in verkehrsfähigem Zustand beginnen häufig im mittleren vierstelligen Bereich, während neue Modelle deutlich darüber liegen. Die 40-Fuß-Varianten kosten mehr als die 20-Fuß-Container, High Cube nochmals etwas mehr.
Was den Preis konkret bestimmt:
Weil sich diese Faktoren ständig verschieben, nennen wir Ihnen den belastbaren Preis für Ihre konkrete Konfiguration am schnellsten im direkten Kontakt. Schildern Sie uns Größe, Zustand und Lieferort, und Sie erhalten ein konkretes Angebot statt einer Preisspanne.
Beim Zustand unterscheiden wir grob drei Kategorien. Neu (oft als „one-way“ oder „first trip“ bezeichnet) meint Container mit nur einer einzigen Transportfahrt vom Herstellungsort, technisch nahezu neuwertig. Gebraucht bedeutet mehrjährigen Seeeinsatz mit entsprechenden Gebrauchsspuren, aber intaktem, dichtem Korpus. Als Rebuild bezeichnet man aufgearbeitete Container, bei denen verschlissene Teile ersetzt und Roststellen behandelt wurden.
Die Auslieferung erfolgt bundesweit per LKW, üblicherweise mit Kran- oder Absetzfahrzeug, das den Container direkt an der gewünschten Stelle absetzt. Achten Sie bei der Anlieferung auf eine tragfähige, ebene Aufstellfläche und einen freien Schwenkbereich für den Kranarm. Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Zufahrt passt, klären wir das vorab telefonisch.
Sie wissen, welche Größe und welchen Zustand Sie brauchen, oder Sie sind sich noch unsicher? Beides ist kein Problem. Nennen Sie uns Ihr Ladegut, den gewünschten Standort und den Einsatzzweck, und wir finden die passende Einheit aus dem Lager. Fragen Sie Ihren Open-Top-Container unverbindlich an, oder werfen Sie einen Blick in unser gesamtes Sortiment an Containern. Wir liefern bundesweit und beraten ehrlich, auch dann, wenn eine andere Bauform besser zu Ihrem Vorhaben passt.