Neuer 40 Fuß HC Open-Side Container Grau UNNU-604048-3
- Größe
- 40 Fuß HC
- Zustand
- Neu
- Farbe
- Grau
4 Container gefunden
Open-Side-Container kaufen Sie für Lagerung und Transport, wenn ein besonders komfortabler Seitenzugang wichtig ist. Die seitliche Öffnung erleichtert das Be- und Entladen sperriger Güter und macht den Container vielseitig einsetzbar. Mehr erfahren
Nicht der passende Open-Side-Container dabei?
Unser Lager ist groß – auch wenn Sie hier nicht direkt fündig geworden sind, finden wir die passende Lösung. Fragen Sie Ihren Wunschcontainer unverbindlich an.
Wer Paletten längsseitig einlagern oder eine ganze Regalfront in einem Zug bestücken will, stößt beim klassischen Seecontainer schnell an eine Grenze: Der Zugang erfolgt nur über die Stirnseite. Ein Open-Side-Container löst genau dieses Problem. Statt zweier Türen an einem Ende öffnet sich hier die komplette Längsseite. Das verändert die Beladelogik grundlegend, weil ein Gabelstapler jede Palette frontal aufnehmen kann, ohne den Container zu befahren.
Auf dieser Seite finden Sie die technischen Eckdaten, die Preisspannen für 2026, den ehrlichen Vergleich zu Open-Top und Double-Door sowie eine Kaufberatung, die zwischen Neuware, One-Way und Gebrauchtcontainer unterscheidet. DB Container liefert bundesweit, aus der Mitte Deutschlands, mit eigenem Transport und Kranstellung bei Bedarf.
Ein Standard-Seecontainer trägt einen Großteil seiner Steifigkeit über die durchgehenden Seitenwände aus Trapezblech. Beim Open-Side entfällt genau diese Fläche. Konstruktiv wird das über einen verstärkten Bodenrahmen und massivere Längsträger kompensiert. Die Türflügel selbst hängen an schweren Scharnieren und laufen in einem Gummi-Dichtungsprofil, das die Öffnung wetterfest verschließt.
Beim 20-Fuß-Container besteht die Seite üblicherweise aus mehreren Flügeln, die sich einzeln aufschwenken lassen. So können Sie entweder die gesamte Front freigeben oder nur einen Abschnitt öffnen. Verriegelt wird über die klassischen Verschlussstangen (Cam-Locks), wie man sie von den Stirntüren kennt. Die Dichtungsgüte reicht an einen geschlossenen Standardcontainer heran, sofern die Profile intakt sind und nicht durch Ladung eingedrückt wurden.
Die fehlende Seitenwand macht den Open-Side empfindlicher gegenüber Verwindung. Beim Kranen und beim Absetzen auf unebenem Grund gilt: Ein Open-Side muss auf allen vier Eckpunkten sauber aufliegen. Steht er verschränkt, verzieht sich der Rahmen, und die Türflügel schließen nicht mehr dicht. Bei einem geschlossenen Container verzeiht die Struktur solche Fehler eher.
Die Außenmaße folgen der ISO-668-Norm, damit die Container transport- und stapelbar bleiben. Die nutzbare Türbreite ist der eigentlich interessante Wert, denn sie entscheidet, wie großformatig Sie beladen können.
Die Werte sind Richtwerte und variieren je nach Hersteller und Ausführung um wenige Zentimeter. Wer auf exakte Türöffnungshöhen angewiesen ist, etwa weil eine bestimmte Maschine millimetergenau durchpassen muss, sollte die Datenblätter des konkreten Containers prüfen. Den 40-Fuß-HC-Bereich zeigt Ihnen die passende Höhe für höhere Ladung.
| Kennwert | 20 Fuß Open-Side | 40 Fuß HC Open-Side |
|---|---|---|
| Außenlänge | 6,06 m | 12,19 m |
| Außenbreite | 2,44 m | 2,44 m |
| Außenhöhe | 2,59 m | 2,90 m (High Cube) |
| Innenhöhe (ca.) | 2,39 m | 2,70 m |
| Türöffnung Breite (ca.) | 5,80 m | 11,80 m |
| Türöffnung Höhe (ca.) | 2,28 m | 2,58 m |
| Nutzvolumen (ca.) | 32 m³ | 76 m³ |
Der Vorteil liegt in der Zugriffslogik. Bei einem klassischen Container mit Stirntüren erreichen Sie eine hinten liegende Palette nur, indem Sie die davor stehenden herausräumen. Beim Open-Side steht jede Ladeeinheit an der Öffnung. Das reduziert den innerbetrieblichen Handlingaufwand deutlich, wenn Sie den Container als Umschlagpunkt oder als Kommissionierlager nutzen.
Handwerksbetriebe schätzen den Überblick: Werkzeug, Material und Maschinen sind bei geöffneter Seite auf einen Blick sichtbar, statt in der Tiefe zu verschwinden. In der Veranstaltungslogistik lässt sich Technik schnell einladen und ebenso schnell wieder herausgeben. Wo mit Gabelstapler oder Hubwagen gearbeitet wird, spart der frontale Zugriff jeden einzelnen Ladevorgang messbar an Zeit.
Ein Kompromiss bleibt: Die aufgeschwenkten Türflügel brauchen Platz. Rechnen Sie beim 20-Fuß-Modell mit rund zwei Metern zusätzlichem Freiraum entlang der geöffneten Seite. In beengten Höfen kann das die Aufstellung diktieren.
Am häufigsten trifft man den Open-Side dort, wo sperrige oder lange Güter bewegt werden. Fensterbauer, Türenhersteller und Bodenlegerbetriebe lagern Langgut, das durch eine Stirntür nur mühsam zu manövrieren wäre. Auf Baustellen dient er als Materialpuffer, aus dem sich mehrere Gewerke gleichzeitig bedienen können, weil an der langen Seite genug Zugriffsbreite entsteht.
Im Eventbereich kommen Open-Side-Container als mobile Lager für Bühnentechnik, Zelte und Bestuhlung zum Einsatz. Ein weiteres Feld ist die Landwirtschaft, wo Geräte und Saisonware kompakt untergebracht und schnell entnommen werden. Für den reinen Warentransport auf See spielt der Open-Side eine Nebenrolle; seine Stärke ist der stationäre und semimobile Umschlag an Land. Wer eher tiefe, durchgehende Regalzeilen braucht, ist mit einem klassischen Lagercontainer oft günstiger bedient.
Die drei Bauformen lösen unterschiedliche Beladeprobleme, werden aber oft verwechselt. Die Wahl hängt davon ab, aus welcher Richtung Ihre Ladung kommt.
Der Open-Side öffnet die Längsseite und bietet den breitesten seitlichen Zugriff. Ideal für Palettenware und Langgut, das von der Seite eingesetzt wird. Der Open-Top-Container hingegen ist oben offen und wird mit einer abnehmbaren Plane verschlossen. Er ist die Wahl, wenn Ladung von oben per Kran eingehoben werden muss, etwa Maschinen oder Schüttgut, das nicht durch eine Tür passt. Der Double-Door-Container schließlich hat an beiden Stirnseiten Türen. Er erlaubt das Durchladen von vorn nach hinten, bietet aber weiter nur die schmale Stirnbreite von rund 2,34 m.
Vereinfacht: Open-Side für breiten Seitenzugriff, Open-Top für Beladung von oben, Double-Door für Durchgang und beidseitigen Stirnzugriff. Wer Palettenware kommissioniert, fährt mit dem Open-Side am besten. Wer überhohe Einzelteile einkranen muss, braucht den Open-Top.
Ja, alle drei Zustandsklassen sind verfügbar, und die Wahl beeinflusst Preis wie Langlebigkeit spürbar. Neucontainer kommen fabrikneu, ohne Vorschäden, mit einwandfreien Dichtungen und frischer Lackierung. Das ist die richtige Wahl, wenn der Container dauerhaft dicht bleiben muss oder repräsentativ auf dem Betriebsgelände steht.
One-Way-Container sind technisch fast neuwertig. Sie wurden einmalig mit Fracht von der Produktion nach Europa überführt und weisen höchstens leichte Transportspuren auf. Preislich liegen sie unter der Neuware, bei kaum spürbaren Abstrichen in der Substanz.
Gebrauchte Open-Side-Container sind die wirtschaftlichste Variante, verlangen aber ein genaues Auge. Bei dieser Bauform verdient die Türmechanik besondere Aufmerksamkeit: Verzogene Flügel, ausgeschlagene Scharniere oder gequetschte Dichtungen sind die typischen Verschleißpunkte. Ein gebrauchter Container, dessen Seite nicht mehr sauber schließt, verliert seinen wichtigsten Vorzug. Unsere gebrauchten Open-Side-Container prüfen wir vor Auslieferung auf Schließfunktion und Dichtigkeit.
Die Preisspanne ist breit, weil Größe, Zustand und Ausstattung stark streuen. Als Orientierung für den Kauf 2026 gelten netto folgende Richtwerte: Ein gebrauchter 20-Fuß-Open-Side beginnt etwa bei 3.500 €. Neuware in 20 Fuß liegt üblicherweise im Bereich um 5.000 bis 5.500 €. Ein 40-Fuß-HC-Open-Side als Neucontainer erreicht je nach Ausstattung 7.500 bis 8.500 €.
Zum reinen Containerpreis kommen Transport und, falls nötig, Kranstellung. Diese Positionen hängen von Entfernung und Zufahrt ab und lassen sich seriös nur nach Anschrift kalkulieren. Wer den Container mit Sonderausstattung wie Belüftung oder Auffangwanne ordert, kalkuliert einen Aufschlag ein. Ein aktuelles Angebot mit allen Nebenkosten erhalten Sie über die Containeranfrage.
Die Faustregel richtet sich nach der Nutzungsdauer. Als grobe Grenze gilt: Ab etwa neun bis zwölf Monaten durchgehendem Bedarf nähert sich die Summe der Mietraten dem Kaufpreis, und der Kauf wird wirtschaftlich.
Für einen einzelnen Bauabschnitt oder ein befristetes Event ist die Miete fast immer günstiger. Steht der Container dauerhaft als Werkstatt- oder Materiallager, überwiegt der Kauf, weil der Restwert erhalten bleibt.
Aus der Praxis: Prüfen Sie vor der Aufstellung eines Open-Side die Ausrichtung der Öffnung zur Wetterseite. Türflügel mit über fünf Metern Breite fangen bei starkem Wind wie ein Segel. Wir empfehlen, die geöffnete Seite von der Hauptwindrichtung abzuwenden und die Flügel im geöffneten Zustand grundsätzlich mit den vorhandenen Feststellern zu sichern. Ein einmal vom Wind aufgerissener Flügel verzieht das Scharnier dauerhaft, und danach schließt die Seite nie wieder richtig.
| Kriterium | Kauf | Miete |
|---|---|---|
| Sinnvoll ab | dauerhafter Bedarf über ~12 Monate | projektbezogen, Wochen bis Monate |
| Kapitalbindung | einmalig hoch | gering, planbare Rate |
| Restwert | bleibt, Wiederverkauf möglich | keiner |
| Flexibilität | gering, Container muss weiterverwendet werden | hoch, Rückgabe nach Projekt |
| Instandhaltung | trägt der Eigentümer | meist beim Vermieter |
Über die Serienausführung hinaus lässt sich der Open-Side an konkrete Anforderungen anpassen. Gefragt sind vor allem Belüftungsgitter gegen Kondenswasser bei temperaturempfindlicher Ware, eingeschweißte Auffangwannen für die Lagerung wassergefährdender Stoffe nach den einschlägigen Vorschriften, sowie Zwischenböden und Regalsysteme für die Kommissionierung. Auch eine zusätzliche Personentür in der Stirnseite ist umsetzbar, damit der Container bei geschlossenen Seitenflügeln begehbar bleibt.
Wenn Sie Gefahrstoffe oder Chemikalien einlagern, ist die Auffangwanne kein optionales Extra, sondern in vielen Fällen rechtlich vorgeschrieben. Sprechen Sie den Verwendungszweck bei der Anfrage konkret an, damit die Ausführung zur Genehmigungslage passt. Individuelle Aufbauten fasst unser Containersortiment mit den passenden Basismodellen zusammen.
DB Container liefert bundesweit vom Standort in der Mitte Deutschlands. Der Transport erfolgt je nach Größe per LKW mit Ladekran oder als Sattelzug, den Container setzt ein Absetzkipper oder ein separater Kran ab. Wichtig für Sie: Der Untergrund muss die Punktlast an den vier Eckbeschlägen tragen. Ein Open-Side ist hier besonders sensibel, weil er sich bei schiefem Stand verzieht.
Planen Sie die Zufahrt vorab. Ein LKW mit Ladekran braucht seitlichen Schwenkraum, ein Sattelzug ausreichende Wendeflächen. Teilen Sie uns bei der Anfrage Zuwegung und Bodenverhältnisse mit, dann kalkulieren wir die passende Technik ein und vermeiden Fehlfahrten. Bei schwieriger Zufahrt organisieren wir auf Wunsch einen Autokran mit größerer Reichweite.
Von Burghaun aus beliefern wir das gesamte Bundesgebiet, ob Hamburg, München oder Leipzig. Unser Lagerbestand wechselt, deshalb lohnt die direkte Anfrage auch dann, wenn das gewünschte Modell online gerade nicht gelistet ist. Wir beraten Sie zur passenden Größe, zum Zustand und zu sinnvollen Sonderausstattungen und nennen Ihnen einen Festpreis inklusive Lieferung. Fragen Sie Ihren Wunschcontainer unverbindlich an, wir melden uns kurzfristig mit einem konkreten Angebot.