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Gebrauchte Container kaufen

Gebrauchte Container für Lagerung, Transport und Projekte kaufen

25 Container gefunden

Gebrauchte Container kaufen Sie bei DB Container als wirtschaftliche Lösung für Lagerung, Transport oder temporäre Einsätze. Wählen Sie passende Containerarten, Größen und Zustände für Ihren Bedarf und profitieren Sie von robusten, sofort nutzbaren Lösungen. Mehr erfahren

Gebrauchte Container kaufen: See-, Lager- und Kühlcontainer aus zweiter Hand

Ein gebrauchter Container kostet einen Bruchteil eines Neubaus, hält bei intakter Substanz aber noch Jahrzehnte. Genau da beginnt das Problem: „gebraucht“ reicht vom fast fabrikneuen Einweg-Container mit einer einzigen Seereise bis zum ausgemusterten Stahlkasten mit durchgerostetem Boden. Wer die Zustandsklassen nicht kennt, zahlt entweder zu viel oder handelt sich Sanierungskosten ein, die den Preisvorteil auffressen. Diese Seite ordnet gebrauchte Container nach Typ, Größe und Zustand, nennt realistische Preisspannen und erklärt, worauf beim Kauf tatsächlich zu achten ist.

DB Container liefert bundesweit aus der Mitte Deutschlands (Standort Burghaun) und führt gebrauchte See-, Lager-, Kühl- und Sanitärcontainer in verschiedenen Zuständen. Kein Abfall, keine Entsorgungscontainer, sondern robuste Stahlcorpusse, die nach dem Kauf sofort einsatzbereit sind.

Die wichtigsten Fakten zu gebrauchten Containern auf einen Blick

  • Preisspanne: Gebrauchte 20-Fuß-Seecontainer liegen üblicherweise bei rund 1.300 bis 1.800 € netto, 40-Fuß-Einheiten meist zwischen 1.400 und 2.400 €. Kühlcontainer und Sanitärcontainer kosten deutlich mehr, weil Technik verbaut ist.
  • Zustandsklassen: Die Marktbegriffe Cargo Worthy (CW), Wind & Watertight (WWT) und As-Is beschreiben den technischen Zustand und den zulässigen Einsatzzweck, nicht nur die Optik.
  • Lebensdauer: Ein Seecontainer ist auf 25 Jahre und mehr ausgelegt. Nach dem Ausscheiden aus dem Schiffsverkehr (meist nach 10 bis 12 Jahren) bleibt er als Lagercontainer über Jahrzehnte nutzbar.
  • Maße 20 Fuß: ca. 6,06 m × 2,44 m × 2,59 m außen, rund 33 m³ Volumen, etwa 28 t zulässiges Gesamtgewicht laut ISO 668.
  • Lieferung: Transport bundesweit per LKW ab Depot; Standardcontainer sind winddicht und regensicher, kein zusätzlicher Ausbau nötig.

Welche gebrauchten Containertypen gibt es?

Nicht jeder gebrauchte Container eignet sich für jeden Zweck. Der Typ entscheidet über Ausstattung, Preis und die Frage, wie viel Restnutzung überhaupt in der Substanz steckt.

Gebrauchte Seecontainer als Allrounder

Der klassische Seecontainer (auch als Standardcontainer oder Dry Van bezeichnet) ist das mit Abstand häufigste Angebot am Gebrauchtmarkt. Corten-Stahl, geschweißter Rahmen, Sperrholzboden auf Querträgern. Aus dem interkontinentalen Verkehr ausgemustert, wandern diese Einheiten in die Lagerung, auf Baustellen oder in den Selbstbau. Erhältlich als 20 Fuß und 40 Fuß, jeweils auch als High-Cube-Variante mit rund 30 cm mehr Innenhöhe.

Gebrauchte Lagercontainer für Stauraum

Technisch ist ein gebrauchter Lagercontainer oft ein Seecontainer, der nicht mehr auf hoher See fahren muss und deshalb keine gültige CSC-Plakette braucht. Für die stationäre Lagerung von Werkzeug, Reifen, Möbeln oder Baumaterial ist das ohne Belang. Diese Container sind meist günstiger als seetüchtige Ware, weil kleinere Dellen und Kratzer den Lagereinsatz nicht stören.

Gebrauchte Kühl- und Isoliercontainer

Ein gebrauchter Kühlcontainer (Reefer) hat eine integrierte Kältemaschine und isolierte Wände. Bei gebrauchter Ware zählt hier weniger die Optik als die Temperaturtreue: Läuft das Aggregat sauber, hält die Isolierung dicht, sind die Türdichtungen intakt? Ein Isoliercontainer hat dieselbe gedämmte Hülle ohne aktive Kühlung, ideal als frostgeschützter Lagerraum. Wer beides braucht, sollte auf Betriebsstunden und Wartungshistorie des Aggregats achten.

Gebrauchte Büro- und Sanitärcontainer

Beim gebrauchten Bürocontainer und beim Sanitärcontainer geht es nicht mehr um Stahl allein, sondern um den Innenausbau: Dämmung, Elektroinstallation, Fenster, Sanitärtechnik. Gebrauchte Einheiten aus Baustellenverwendung sind oft solide, verlangen aber einen genaueren Blick auf Feuchteschäden, Bodenbelag und Funktion der Installationen.

Welche Größen, Maße und Volumen haben gebrauchte Container?

Die Abmessungen folgen der Norm ISO 668, deshalb passt ein gebrauchter Container maßlich exakt zu einem neuen. Die folgende Übersicht zeigt die geläufigsten Baugrößen mit ihren gerundeten Außen- und Innenwerten.

Die Innenmaße liegen jeweils einige Zentimeter unter den Außenwerten, weil die Stahlwände und der Rahmen Platz brauchen. Ein 20-Fuß-High-Cube gewinnt seine 30 cm Zusatzhöhe komplett im Innenraum, was für hochstapelbare Ware oder einen späteren Innenausbau spürbar ins Gewicht fällt. Bei der Zuladung gilt: Das zulässige Gesamtgewicht enthält das Eigengewicht des Containers (rund 2,2 t bei 20 Fuß, 3,7 t bei 40 Fuß), die Nutzlast liegt entsprechend darunter.

TypAußenmaße (L × B × H)Nutzvolumen (ca.)Max. Zuladung (ca.)
10 Fuß2,99 × 2,44 × 2,59 m16 m³10 t
20 Fuß6,06 × 2,44 × 2,59 m33 m³28 t
20 Fuß High Cube6,06 × 2,44 × 2,90 m37 m³28 t
40 Fuß12,19 × 2,44 × 2,59 m67 m³26 t
40 Fuß High Cube12,19 × 2,44 × 2,90 m76 m³26 t

Was bedeuten die Zustandsklassen bei gebrauchten Containern?

Das ist der Punkt, an dem viele Angebote bewusst schwammig bleiben. Ein sauber deklarierter Zustand entscheidet über Preis und Eignung. Drei Begriffe sollten Sie kennen.

Cargo Worthy (CW) heißt: Der Container ist seetüchtig und trägt eine gültige CSC-Plakette (Convention for Safe Containers). Struktur, Boden, Türen und Ecken sind geprüft, er darf beladen aufs Schiff. Diese Klasse ist die sicherste Wahl, wenn Sie den Container transportieren, stapeln oder international nutzen wollen, und entsprechend am oberen Preisende angesiedelt.

Wind & Watertight (WWT) bedeutet wind- und wasserdicht. Der Container hält Regen und Zugluft draußen, hat aber keine geprüfte Seetüchtigkeit mehr. Dellen und Rostansätze sind erlaubt, solange die Hülle dicht bleibt. Für die stationäre Lagerung ist das der wirtschaftliche Standard: dicht genug, um Inhalt trocken zu halten, ohne den Aufpreis für die CSC-Zertifizierung.

As-Is bezeichnet Ware im Ist-Zustand, verkauft „wie besichtigt“. Hier kann alles dabei sein, vom kosmetischen Mangel bis zum Loch im Dach. As-Is-Container sind günstig, verlangen aber eine ehrliche Einschätzung, ob und wie viel Reparatur nötig ist. Für Bastler oder Zwischenlager brauchbar, für empfindliche Güter riskant.

Aus der Praxis: Prüfen Sie bei jedem gebrauchten Container zuerst den Boden von innen und die Türdichtungen. Ein Bodenschaden am Sperrholz ist die häufigste versteckte Kostenfalle, weil die Reparatur aufwendig ist und der Mangel bei geschlossener Tür kaum auffällt. Am Türgummi zeigt sich, ob „wasserdicht“ hält, was es verspricht: Stellen Sie den Container in die Sonne und schauen Sie von innen, ob Lichtstreifen an den Dichtungen durchkommen. Wer keinen Vor-Ort-Termin machen kann, sollte Innenaufnahmen der vier Ecken und des Bodens anfordern, bevor er kauft.

Was kostet ein gebrauchter Container?

Der Preis hängt an vier Faktoren: Größe, Typ, Zustandsklasse und Marktlage. Stahlpreis und Frachtraten schwanken, deshalb bewegen sich Gebrauchtpreise in Spannen statt in festen Beträgen. Als grobe Orientierung für den deutschen Markt:

  • 20-Fuß-Seecontainer, gebraucht (WWT): etwa 1.300 bis 1.800 € netto
  • 40-Fuß-Seecontainer, gebraucht: etwa 1.400 bis 2.400 € netto, High Cube am oberen Rand
  • Gebrauchter Kühlcontainer 20 Fuß: ab rund 5.000 € netto, abhängig von Aggregat und Betriebsstunden
  • Gebrauchter Sanitärcontainer 20 Fuß: je nach Ausstattung ab etwa 2.000 € netto

Ein neuer 20-Fuß-Seecontainer beginnt bei DB Container bei rund 2.100 € netto. Der gebrauchte liegt spürbar darunter, ohne bei sachgerechter Auswahl an Nutzwert einzubüßen. Wer den Container für die reine Lagerung braucht, spart mit einer WWT-Einheit am deutlichsten, weil er nicht für eine Seetüchtigkeit zahlt, die er nie nutzt. Zum Kaufpreis kommt der Transport, der sich nach Entfernung, Zufahrt und Absetzart richtet.

Lohnt sich Kaufen oder Mieten eines gebrauchten Containers?

Diese Frage entscheidet sich fast ausschließlich an der Nutzungsdauer. Für kurze, planbare Einsätze ist die Miete günstiger, weil kein Kapital gebunden wird und Rückgabe statt Wiederverkauf ansteht. Ab einem längeren Horizont dreht sich das Verhältnis: Der Kauf amortisiert sich, und der Container behält als Sachwert einen Wiederverkaufswert.

Faustregel: Wer einen Container länger als etwa ein Jahr braucht oder ihn dauerhaft am selben Ort einsetzt, fährt mit dem Kauf besser. Für alles darunter, besonders bei wechselnden Standorten, spielt die Miete ihre Stärke aus.

KriteriumKaufMiete
Wirtschaftlich abca. 12 Monaten Nutzungtage- bis monatsweise
Kapitalbindungeinmalig, hochlaufend, niedrig
Flexibilität bei RückgabeWiederverkauf nötigeinfache Rückgabe
Anpassung / Umbaufrei möglicheingeschränkt
Typischer FallDauerlager, BetriebsausstattungBaustelle, Event, Saisonbedarf

Wofür lassen sich gebrauchte Container einsetzen?

Der Reiz gebrauchter Container liegt in ihrer Robustheit zum kleinen Preis. Als abschließbarer Lagerraum ersetzen sie teure Hallenflächen und stehen frei auf dem Betriebsgelände. Auf Baustellen dienen sie als Materiallager oder, im Ausbau, als Aufenthaltsraum. Handwerksbetriebe nutzen sie als mobiles Außenlager, Vereine als Geräteschuppen, Landwirte als frostsicheren Stauraum.

Über die reine Lagerung hinaus sind gebrauchte Seecontainer ein beliebtes Ausgangsmaterial für Umbauten: Werkstatt, Verkaufsstand, Gartenbüro oder Technikcontainer. Der Corten-Stahl trägt hohe Lasten und lässt sich zuschneiden, verschweißen und dämmen. Wer in diese Richtung plant, sollte einen Container mit intakter Struktur wählen, weil jede Schwachstelle im Rahmen den Umbau erschwert. Anregungen dazu finden sich im Container-Blog.

Worauf sollten Sie beim Gebrauchtkauf achten?

Ein gebrauchter Container ist ein Stahlprodukt mit klar prüfbaren Schwachstellen. Die vier häufigsten Fehlerquellen lassen sich vor dem Kauf abklopfen.

  1. Boden und Unterzüge: Der Sperrholzboden ist der teuerste Reparaturposten. Auf Durchbiegung, Wasserflecken und weiche Stellen achten, von unten die Querträger auf Rost prüfen.
  2. Türen und Dichtungen: Lassen sich beide Türflügel leicht öffnen und dicht schließen? Verzogene Rahmen oder poröse Gummis lassen Wasser eindringen.
  3. Dach und Seitenwände: Von innen bei Tageslicht auf Lichtdurchlass kontrollieren. Stehendes Wasser auf dem Dach deutet auf Beulen hin, die langfristig durchrosten.
  4. Deklaration und Papiere: Wird die Zustandsklasse benannt? Ist bei CW-Ware eine gültige CSC-Plakette vorhanden? Ein seriöser Anbieter dokumentiert den Zustand nachvollziehbar.

Grundsätzlich gilt: Ein sauber deklarierter WWT-Container von einem Händler mit fester Adresse ist einem anonymen Schnäppchen aus einer Kleinanzeige vorzuziehen. Der Preisunterschied ist meist kleiner als das Risiko eines verschwiegenen Bodenschadens.

Wie laufen Lieferung, Aufstellung und Genehmigung ab?

DB Container liefert bundesweit per LKW ab Depot. Beim Transport unterscheidet man zwischen Absetzkipper (schneller, präziser Absatz auf vorbereiteter Fläche) und Kranfahrzeug für schwierige Zufahrten. Wichtig ist eine tragfähige, ebene Standfläche: verdichteter Schotter, Betonplatten oder Streifenfundamente unter den vier Eckpunkten verhindern, dass der Container sich verzieht oder einsinkt. Steht er schief, klemmen die Türen und die Struktur wird belastet.

Ob eine Baugenehmigung nötig ist, hängt vom Bundesland, der Nutzungsdauer und der Größe ab. Reine Lagercontainer sind in vielen Bundesländern bis zu einem bestimmten Volumen und bei vorübergehender Aufstellung genehmigungsfrei, dauerhaft aufgestellte oder bewohnbare Container (Büro, Sanitär) fallen dagegen häufig unter die Landesbauordnung. Verbindlich klärt das nur die örtliche Bauaufsicht. Für Baustellencontainer während einer laufenden Baumaßnahme gelten oft Ausnahmen. Fragen Sie im Zweifel vor dem Kauf bei der Gemeinde nach, das ist billiger als ein nachträglicher Rückbau.

Gebrauchte Container bei DB Container kaufen

Im Sortiment stehen gebrauchte See-, Lager-, Kühl- und Sanitärcontainer in verschiedenen Größen und Zustandsklassen, jeweils mit Angabe von Zustand, Farbe und Baugröße. Jeder Container trägt eine eindeutige Kennung, sodass Sie genau die Einheit erhalten, die Sie ausgewählt haben, statt eines beliebigen Exemplars aus dem Bestand. Die Auslieferung erfolgt bundesweit ab dem Standort in Burghaun.

Wenn Sie unsicher sind, welche Größe oder Zustandsklasse zu Ihrem Vorhaben passt, hilft eine kurze Anfrage weiter. Das komplette Kaufsortiment mit allen Typen finden Sie in der Übersicht Container kaufen.

FAQ

Was kostet ein gebrauchter Seecontainer?
Ein gebrauchter 20-Fuß-Seecontainer liegt in Deutschland üblicherweise zwischen 1.300 und 1.800 € netto, ein 40-Fuß-Container zwischen 1.400 und 2.400 €. Der genaue Preis hängt von Zustandsklasse, aktueller Marktlage und Standort ab. Kühl- und Sanitärcontainer kosten wegen der verbauten Technik deutlich mehr.
Ist ein gebrauchter Container wirklich wasserdicht?
Ein als Wind & Watertight (WWT) deklarierter Container hält Regen und Zugluft zuverlässig ab, auch wenn er außen Dellen oder Rostansätze zeigt. Entscheidend sind intakte Türdichtungen und ein dichtes Dach. Bei As-Is-Ware ist die Dichtheit dagegen nicht garantiert, hier lohnt eine genaue Prüfung von Dach und Dichtungen.
Was bedeutet Cargo Worthy?
Cargo Worthy (CW) bezeichnet einen seetüchtigen Container mit gültiger CSC-Plakette. Struktur, Boden und Türen sind geprüft, der Container darf beladen aufs Schiff und international transportiert werden. Wer nur stationär lagern will, braucht diese Klasse nicht und fährt mit einem günstigeren WWT-Container wirtschaftlicher.
Wie lange hält ein gebrauchter Seecontainer?
Ein Seecontainer ist konstruktiv auf 25 Jahre und mehr ausgelegt. Aus dem Schiffsverkehr scheidet er meist nach 10 bis 12 Jahren aus, bleibt danach als stationärer Lagercontainer aber über Jahrzehnte nutzbar, sofern Rost frühzeitig behandelt und die Standfläche trocken gehalten wird.
Brauche ich eine Baugenehmigung für einen gebrauchten Container?
Das richtet sich nach Bundesland, Größe und Nutzungsdauer. Reine Lagercontainer sind bei vorübergehender Aufstellung häufig genehmigungsfrei, dauerhaft aufgestellte oder bewohnbare Container fallen dagegen oft unter die Landesbauordnung. Verbindlich klärt das die örtliche Bauaufsicht, weshalb eine Nachfrage vor dem Kauf sinnvoll ist.

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